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28. Dezember 2012

Holz - Thema Betreuungsgeld: Kitas aus Holz könnten Lösung sein

Betreuungsgeld
Kitas aus Holz könnten Lösung sein
Berlin. Das Betreuungsgeld ist beschlossen. Doch Kitaplätze werden weiterhin benötigt. Der Ausbau von Einrichtungen hinkt dem Bedarf hinterher. Die Gründe: Kein Personal. Kein Geld. Keine geeigneten Räume. Holzbauten sind schnell und kostengünstig errichtet, sofort nutzbar und sie könnten dazu beitragen, die Versorgungslücke zu schließen.
Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes fehlen rund 220.000 Kitaplätze. Diese werden benötigt, damit Eltern ab August 2013 die gesetzliche Garantie auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beanspruchen können. Bisher fehlen jedoch Kapazitäten und die Kommunen stehen in der Verantwortung, diese rechtzeitig zu schaffen. Der Bund stellt Mittel in Höhe von insgesamt 580,5 Millionen Euro für zusätzliche Betreuungsplätze zur Verfügung. Langfristig werden jedoch neue Einrichtungen benötigt. In kürzester Zeit müssen also neue Kitas gebaut werden. Holzbauten, die durch die sogenannte Trockenbauweise im Durchschnitt binnen sechs Monaten bezugsfertig sind, eignen sich sehr gut diese Lücke zu schließen. Lars Schmidt, Generalsekretär der Deutschen Säge und Holzindustrie und zweifacher Vater kennt die Vorteile der Holzbauweise: ?Holz ist ein sehr vielseitiger, optisch ansprechender und umweltfreundlicher Werkstoff. Wenn Kommunen auf Holzbauten setzen, halten sie die Kosten gering und setzen auch ein ökologisches Zeichen.? So bietet die Holzbauweise sehr schnell eine langfristige Lösung für die Probleme kommunaler Träger von Betreuungseinrichtungen. Lars Schmidt: ?Hinzu kommt, dass Holz ein kindgerechter Baustoff ist, der das Lernen fördert.?
Holzbauten rechnen sich
Holz ist besonders dort wirtschaftlich, wo es um leichte, aber hoch stabile Anwendungen geht. Bauhölzer und Holzwerkstoffe weisen auf ihr Gewicht bezogen eine sehr hohe Festigkeit und Tragfähigkeit auf. Moderne Verarbeitungs - und Verbindungstechniken ermöglichen die Herstellung außergewöhnlich großer Holzbauteile wie Dachkonstruktionen oder ganze Gebäudeteile. Somit eignet sich Holz ideal für den Bau neuer Kitas. Auch die durchschnittlichen Baukosten sprechen für die Holzbauweise: Pro Betreuungsplatz liegen sie bei rund 9.000 Euro. Der Einsatz von Holzbauten ist also eine kostengünstige Lösung für Länder und Kommunen, die den Ausbau neuer Einrichtungen bisher noch nicht überall begonnen haben.
Holz schützt Umwelt und Klima
Aus ökologischer Sicht sind Kitas aus Holz nachhaltiger als Massivbau - Einrichtungen. Holz ist die umweltfreundliche Alternative zu energieintensiven Baustoffen wie Stahl oder Beton. Schon bei der Produktion wird wertvolle Primärenergie eingespart. Die Verwendung von Holzprodukten vermindert den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 und speichert den darin gebundenen Kohlenstoff über seine gesamte Lebensdauer. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr rund 105 Millionen Tonnen CO2 durch die Verwendung von Holz eingespart, wie Wissenschaftler des Johann - Heinrich - von - Thünen - Instituts (vTI) berechnet haben. Holzbauten und mit Holz ausgestattete Einrichtungen leisten so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
Kitas aus Holz sind gut für Gesundheit und Wohlbefinden
Holzeinrichtungen fördern Gesundheit, Lernfähigkeit und damit die ganzheitliche Entwicklung von Kindern. Laut der 2008/09 durchgeführten Studie ?SOS ? Schule ohne Stress? senkt der nachwachsende Rohstoff beispielsweise die Herzfrequenz und hat eine beruhigende Wirkung auf den Menschen. Holz schafft eine angenehme Atmosphäre, in der sich Faktoren wie Kreativität und das Wohlbefinden von Kindern nachweislich verbessern. ?Dieser ganzheitlich positive Effekt kann und sollte mit dem Bau von Kitas aus Holz gefördert werden?, so Lars Schmidt. Quelle: www.rohholzverbraucher.de


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