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11. März 2013

Kaminofen, Feuer, Holz - Kaminofen - Besitzer haben es in der Hand: Optimale Verbrennung senkt Heizkosten und Emissionen

Frankfurt am Main. ? Die meisten Besitzer einer häuslichen Feuerstätte für feste Brennstoffe ? hierzu zählen Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkamine ? machen es richtig: Sie verbrennen nur trockene Holzscheite und Holz - oder Braunkohlenbriketts. Nichts verloren im Brennraum des Ofens haben dagegen Abfälle und beschichtete oder lackierte Holzreste.
?Wer nasses Holz oder gar Spanplatten, Kunststoff und Müll verbrennt, ist nicht nur ein Umweltfrevler, sondern sorgt unweigerlich dafür, dass sein Schornstein bald versottet und die Freude am flackernden Kaminfeuer nicht lange währt?, so Dipl. - Ing. Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI Industrieverbandes Haus - , Heiz - und Küchentechnik e.V., der die Hersteller moderner Feuerstätten vertritt.
Der Dreiklang des richtigen Heizens ? Brennstoff, Temperatur und Luftzufuhr
Entscheidend für eine optimale Verbrennung ist die richtige Luftzufuhr. Beim Anzünden ist es wichtig, möglichst schnell hohe Temperaturen zu erreichen. Dies gelingt am besten mit dünn gespaltenem Holz und handelsüblichen Anzündern. In dieser Phase benötigt das Feuer viel Sauerstoff. Deshalb die Luftzufuhr höher einstellen als später beim ?Normalbetrieb?. Sobald sich ein Glutbett gebildet hat, können größere Holzscheite oder Briketts nachgelegt werden. Dabei muss die Luftzufuhr dann gedrosselt werden. Genaue Angaben dazu finden sich in der Bedienungsanleitung des Herstellers.
Frisch geschlagenes Brennholz wird am besten getrocknet, indem man es in Form von Scheiten an einem vor Witterung geschützten, aber luftigen Ort für mindestens ein bis zwei Jahre lagert. In dieser Zeit sinkt der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes auf unter 20 Prozent, sodass es als preisgünstige Heizenergie eingesetzt werden kann.
Wichtig sind übrigens auch Zeitpunkt und Menge der Brennstoffzugabe. Wenn der Feuerraum zu voll gepackt ist, entwickeln sich zu viele Verbrennungsgase, die dann nur unvollständig verbrennen. Besser ist es, häufiger kleinere Mengen Holz oder Briketts nachzulegen.
Mehr dazu auch im Internet unter www.ratgeber - ofen.de.

Der passende Brennstoff, die optimale Temperatur im Feuerraum und die richtige
Luftzufuhr sind entscheidend für eine saubere Verbrennung Quelle: HKI Industrieverband Haus - , Heiz - und Küchentechnik e.V.


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