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04. Februar 2015

Holz - Brennstoffkostenvergleich Januar 2015: Außer Holzpellets geben alle Brennstoffpreise nach

Auf Basis monatlicher repräsentativer reiner Brennstoffkostenermittlungen durch das Brennstoffverkaufsportal www.brennstoffhandel.de (Verkauf von Heizöl, Holzpellets und Flüssiggas) für die wichtigsten Brennstoffe/Energieträger im Wärmemarkt kann für den Monat Januar 2015 folgende aktuelle Bewertung, bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern Heizöl (entspricht einem Energiegehalt/Wärmeinhalt von 30.240 kWh - bei Erdgas entspricht dies einem Energiegehalt von 33.540 kWh), vorgenommen werden:
1. Der günstigste Energieträger im Monat Januar war erneut der Brennstoff 'Braunkohlenbriketts'. Aktuell kosten die Braunkohlenbriketts für den vorgegebenen Wärmeinhalt 1.653 Euro.
2. Der teuerste Brennstoff im vergleichbaren Zeitraum war der Energieträger Erdgas - hier betrug der Preis 1.845 Euro.
3. Prinzipiell kann für den Monat Januar 2015 für alle erfassten Energieträger folgende Bewertung zur Entwicklung der Brennstoffkosten gegenüber dem Vormonat getroffen werden:

Braunkohlenbriketts: +-0 %
Holzpellets: +0,8 %,
Erdgas: -5,4 %,
Heizöl: -9,6 %,
Flüssiggas: -12,0 %.


Im Vergleich des teuersten zum dem billigsten Brennstoff für den vergleichbaren Wärmeinhalt ergibt sich ein Preisunterschied von 192 Euro.

Nach Aussagen von Horst Gohling, Geschäftsführer und Betreiber von www.brennstoffhandel.de, sollte man bei der Bewertung der Zahlen generell jedoch folgende Aspekte berücksichtigen:
1. Bei den dargestellten Brennstoffkosten handelt es sich um Durchschnittskosten auf Ebene Bundesrepublik, somit sind regionale Preis- und Kostenabweichungen zu beachten.
2. Für einen vollständigen Heizkostenvergleich müssen neben den reinen Brennstoffkosten auch die betriebs- und kapitalgebundenen Kosten eines Heizsystems berücksichtigt werden. Dabei ist eine konkrete Berechnung und Bewertung nur bezogen auf die jeweilige individuelle Situation möglich.

Energietipp:
Folgende Empfehlungen hat Gohling speziell für alle Heizöl, Flüssiggas-oder Holzpelletverbraucher:
1. Man sollte sich permanent über die aktuelle Preisentwicklung informieren, um den richtigen Zeitpunkt für den Energiekauf zu finden. So lag zum Beispiel die Schwankungsbreite beim Heizölpreis im Januar zwischen dem billigsten (am 10.01.2015: 55,33 €/100L) und dem teuersten Preis (am 04.01.2015: 60,75 €/100L) bei 5,42 €/100L. Beim Kauf des Heizöls zum richtigen Zeitpunkt hätte der Heizölkäufer bezogen auf eine 3.000 Literpartie maximal 162,60 Euro sparen können. Ein interessantes Informationsangebot an alle Endverbraucher für die Energiepreisbeobachtung ist zum Beispiel das Brennstoffverkaufsportal www.brennstoffhandel.de. Hier findet der Heizölkunde tagesaktuelle Informationen zur Entwicklung der Heizölpreise nach Regionen, Heizölqualitäten und Abnahmegrößen, aber auch Preisentwicklungen zu Holzpellets und Flüssiggas. Stimmt der Preis, kann der Kunde sofort über den Onlineshop seinen Energiebedarf für Heizöl, Flüssiggas oder Holzpellets kaufen.

2. Um seinen Heizölverbrauch kurzfristig und ohne großen Investitionsaufwand zu reduzieren sollte ein hydraulischer Abgleich durch einen Fachmann bei der Heizungsanlage durchgeführt werden. Was bedeutet 'hydraulischer Abgleich' überhaupt:
Die beste Heizung bleibt unter ihren Möglichkeiten, wenn nicht alle Komponenten der gesamten Heizanlage optimal aufeinander abgestimmt sind. Ein sogenannter hydraulischer Abgleich ist dabei ein wichtiger Schritt. Ohne eine solche Abstimmung wird in der Regel mehr Energie verbraucht als nötig. Das gilt insbesondere für Neubauten und für sanierte Häuser, in denen der Wärmebedarf durch Dämmung oder neue Fenster bereits gesenkt wurde.
Deshalb ist ein hydraulischer Abgleich der Heizung auch Voraussetzung für die staatliche Förderung bei einer Heizungsmodernisierung. Die Abstimmung der Einzelkomponenten durch einen Heizungsfachmann ist aber nicht nur im Zuge einer Heizungserneuerung sinnvoll. Auch bei bestehenden Heizanlagen kann diese Maßnahme zu spürbaren Einsparungen beitragen. Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich variieren je nach Gebäudegröße. Für ein Einfamilienhaus sind durchschnittlich ca. 500 Euro zu veranschlagen.
Ein fehlender hydraulischer Abgleich ist die Ursache für eine ungleichmäßige Wärmeverteilung im Haus. Die Folge: erhöhter Energieverbrauch und Komforteinbußen. Ohne Abstimmung werden die Heizkörper, die näher am Kessel sind, besser durchströmt als entferntere Heizkörper. In mehrstöckigen Gebäuden kann dies dazu führen, dass die Heizkörper im Dachgeschoss nicht ausreichend warm werden. Werden als Abhilfe lediglich die Pumpenleistung und die Vorlauftemperatur erhöht, steigt der Energieverbrauch unnötig an.
Beim hydraulischen Abgleich wird das komplette Wärmeverteilungssystem vom Fachhandwerker mithilfe eines speziellen Computerprogramms so einreguliert, dass kein Heizkörper unter- oder überversorgt wird. Die damit verbundene Anpassung von Pumpen, Thermostatventilen und Regelung gewährleistet eine bedarfsgerechte Verteilung der jeweils erforderlichen Heizwassermenge, unnötige Wärmeverluste werden vermieden. Insgesamt reduziert sich der Energiebedarf. Auch der Stromverbrauch für die Umwälzpumpe sinkt. Und übermäßige Fließgeräusche in den Heizkörpern gehören nach einem hydraulischen Abgleich der Vergangenheit an.
Ohne hydraulischen Abgleich wird die Wärme im Haus ungleichmäßig verteilt: Die vom Heizgerät weiter entfernten Heizkörper werden nicht ausreichend warm, näher liegende sind dagegen überhitzt. Der hydraulische Abgleich durch einen Heizungsfachmann sorgt für eine bedarfsgerechte Verteilung des Heizwassers. Das reduziert den Energieverbrauch und verbessert den Heizkomfort. Quelle: www.brennstoffhandel.de


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