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19. Mai 2011

Holz, Pellets - Holzpelletproduktion im ersten Quartal 2011 auf sehr hohem Niveau

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DEPV: Versorgungssicherheit und günstige Preise machen Pellets
zum verlässlichen Energieträger
Berlin, 11. Mai 2011. Das deutlich angestiegene Angebot an Rundholz, das in Deutschland
dem Holzmarkt in den ersten Monaten des Jahres 2011 zur Verfügung stand,
spiegelt sich auch in der Pelletproduktion wider. Rund 430.000 Tonnen (t) Holzpellets
wurden im ersten Quartal in Deutschland hergestellt. Seit Beginn der Mengenerhebung
durch den Deutschen Energieholz - und Pellet - Verband (DEPV) im Jahr 2008 wurden
in einem ersten Quartal noch nie so viele Holzpresslinge hergestellt wie im Jahr
2011.
?Das hohe Produktionsniveau garantiert dem Verbraucher sowohl Versorgungssicherheit
als auch konstante Preise. Holzpellets sind somit ein verlässlichen Energieträger?,
sagte DEPV - Geschäftsführer Martin Bentele am 11. Mai 2011 bei der Vorstellung der
Produktionszahlen in Berlin. Auch die Qualität der Pellets ist noch nie so hoch gewesen:
Knapp 90 Prozent der in Deutschland von Januar bis März 2011 hergestellten Pellets sind
hochwertige Ware für den Gebrauch in kleinen und mittleren Anlagen. ?Immer mehr
Produzenten und Händler nutzen das neue Pelletzertifikat ENplus. Es bietet dem Heizungsbetreiber
erstmals eine durchgehende Qualität des heimischen Energieträgers ?
von der Produktion bis zur Anlieferung?, betonte Bentele.
Deutschland war im Jahr 2010 mit 1,75 Mio. t produzierten Pellets Marktführer in Europa
und weltweit nach den USA der größte Hersteller. Für 2011 wurde vom DEPV eine
moderate Steigerung der Produktion auf 1,8 Mio. t prognostiziert. Wie schon im gesamten
Vorjahr wurden auch im ersten Quartal 2011 rd. 85 Prozent der Holzpellets in
Deutschland aus Holzresten hergestellt, die beim Einschnitt im Sägewerk als Koppelprodukt
anfallen. Dadurch verfügen Pellets über eine hervorragende Energiebilanz. ?Wenn
Verbraucher ihre auf fossilen Brennstoffen basierende Heizung gegen eine moderne
Holzfeuerung wie eine Pelletheizung austauschen, kann der Kohlendioxid - Ausstoß stärker
gesenkt werden als mit jeder anderen energetische Maßnahme im Haushalt?, hob
der DEPV - Geschäftsführer hervor.
Das CO2 - Senkungspotenzial der erneuerbaren Wärme wird aus Sicht des Branchenverbandes
DEPV von den politischen Entscheidungsträgern in der gegenwärtigen Energiediskussion
vernachlässigt. ?Die Pelletbranche in Deutschland hat durch den kontinuierlichen
Ausbau der Produktion in den letzten Jahren die Grundlage für die Energiewende
am Wärmemarkt gelegt, jetzt muss die Politik für die passenden Rahmenbedingungen
sorgen?, forderte Bentele.

Quelle: DEPV, Pressemitteilung 11.05.2011


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